Google’s Kennungen: Marke, MPN und GTIN

Veröffentlicht am 22.06.2016 16:28:22 durch Jacques van der Wilt

 

Warum braucht Google die Kennung?

Google will genau verstehen, welche Produkte Sie verkaufen.
Wenn sie in der Lage sind, jedes Produkt zu kennzeichnen, können sie

  • es den Suchanfragen zuordnen
  • es mit den gleichen Produkten (von anderen Händlern) auf Google Shopping vergleichen.

Der beste Weg, um Produkte zu vergleichen, ist mit ihren Kennung, wie Marke, GTIN und MPN.

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Kennung existiert (oder nicht)

Google will also zunächst wissen, ob eindeutige Bezeichner, wie GTIN und MPN tatsächlich für Ihre Produkte vorhanden sind. Für die meisten Produkte, die hergestellt werden, existieren sie in der Tat. Also beantworten Sie die „Bezeichner vorhanden" mit TRUE.
DFW Identifier Exist

Nur für Sonderanfertigungen wird mit FALSE geantwortet: Sonderanfertigungen sind einzigartige Produkte, die von Hand gefertigt oder nicht mehr hergestellt werden. Beispiele sind handgestrickte Pullover oder antike Möbel oder Vintage-Stücke.

Einstellung auf FALSE für Produkte die eine Kennung besitzen, funktioniert nicht. Google wird diese Produkte ablehnen oder sogar Ihr Konto sperren.

Marke, MPN and GTIN – Was ist erforderlich?

Sehen wir uns diese 3 eindeutigen Identifiers genauer an:

1. MARKE

Der Markenname des jeweiligen Produkts. Google erfordert, dass Sie in Ihrem Feed in allen Fällen dieses Feld angeben. Die einzige Ausnahme ist für Sonderanfertigungen, wo Sie das Feld „Kennung vorhanden" mit FALSE beantwortet haben. Aber Sie könnten auch Ihre eigene Marke hinzufügen, wenn Sie Sonderanfertigungen herstellen.

2. MPN

Die eindeutige Kennung des Herstellers. Wenn Sie die GTIN in Ihrem Feed haben, ist die MPN nicht obligatorisch. Ohne GTIN erfordert Google MPN & Marke hinzuzufügen. Auch hier gilt die Ausnahme für Sonderanfertigungen.

3. GTIN

Dies ist die numerische Version des Barcodes. Es heißt UPC in den USA und EAN in Europa und ist eine eindeutige Kennung nach internationalen Standards. GTIN ist ein Bezeichner, der von GS1, einer internationalen Non-Profit-Organisation erstellt wird. Google hat eine Datenbank mit einem Großteil der weltweiten GTINs. Wenn Sie die GTIN für jedes Produkt in Ihrem Feed aufnehmen, kann Google jedes Produkt identifizieren und alle Produktdaten genau erfassen. Aber: Wenn Sie die falsche GTIN verwenden, wird Google das sofort erkennen und das Produkt ablehnen.

GTINs sind obligatorisch in: Australien, Brasilien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, den Niederlanden, Spanien, Schweiz, Großbritannien und den USA.

 

Was, wenn Sie keine Marke haben?

Ein Markenfeld ist einfach zu besetzen:

Alle Produkte haben dieselbe Marke:

Einfach dieselbe Marke für alle Produkte angeben:
DFW Brand static value

Marke aus Titel oder Beschreibung übernehmen:

Wenn der Markenname im Titel oder in der Beschreibung genannt wird, übernehmen Sie ihn einfach von dort:
DFW Brand mapped from Description

Was, wenn Sie keine MPN haben?

Es gibt einen einfachen Weg, dieses Problem zu umgehen: Ordnen Sie Ihre MPN aus SKU oder Variant ID zu, oder aus einem anderen Feld, das eine eindeutige Bezeichnung pro Produkt enthält. Es wird dann keine offizielle MPN, aber Google akzeptiert es in der Regel.

DFW MPN mapped from Variant ID

Was, wenn Sie keine GTIN haben?

Hier gibt es keine Problemumgehung und die einzige Option ist es, die richtige GTIN für jedes Produkt einzutragen. Fragen Sie Ihren Lieferanten oder den Hersteller, scannen Sie den Barcode auf Ihrem Produkt oder suchen Sie die richtige GTIN auf einer GTIN-Datenbank.

Hier finden Sie mehr Information, wie Sie Ihre GTIN finden.

data-feed-optimization-guide-de

 

Über DataFeedWatch

DataFeedWatch ist eine Datenfeed Management Software, welche es Händlern erlaubt auf Magento, Shopify, Volusion3Dcart, BigCommerce, WooCommerce, OpenCart und anderen Warenkörben  Produkt-Daten-Feeds für Google und über 1000 weiteren Shopping Kanälen, in 50 Ländern, zu optimieren. DFW-Analytics  zeigt noch dazu den Erfolg jedes individuellen Produkts auf jedem Kanal an, so dass Verkäufer ihren ROI verbessern, indem sie unprofitable Produkte identifizieren und entfernen.

veröffentlicht in: Data Feeds, Google Shopping, Tips & Tricks

verfasst von Jacques van der Wilt

Jacques van der Wilt, Founder & CEO at DataFeedWatch is an eCommerce industry leader specialized in online marketing.
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